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Besuchen · Root Time
Drei Tage mit Eduard
Es gibt Dinge, die kann man nicht in eine Flasche füllen.
Zweimal im Jahr machen wir das Gut für zwölf Menschen auf. Nicht für eine Führung. Für drei Tage. Eduard ist die ganze Zeit dabei — von Freitagabend bis Sonntagmittag.
Drei Tage, um sich wieder mit Mutter Erde zu verbinden. Um den Instinkten nachzuspüren, die in jedem von uns stecken und im Alltag leise werden. Daher der Name.
Ray Isle · Executive Wine Editor, Food & Wine · August 2026
„I Spent 3 Days at One of the World’s Most Unusual Wineries — and Ended Up Listening to Dirt“
„The thing about the past two days that’s meant the most to me is that it’s been true.“
Den Artikel lesenStimmen
„Es ist ein Geschenk, sich aus der Hektik des Lebens herauszunehmen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und von einem außergewöhnlichen, inspirierenden Bauern zu lernen. Man geht mit einem anderen Blick nach Hause — nicht nur auf Pflanzen, sondern auf das Leben selbst.“
Isabelle Legeron MW · Gründerin, RAW WINE
„Eine unerwartete Mischung aus Arbeit im Weingarten, Nachdenken und genau der richtigen Portion Eigensinn. Ich bin wegen des Weins gekommen und mit einem tieferen Blick gegangen — und mit einer Verbindung, die weit über das Wochenende hinaus bleibt.“
Aleks Zecevic · Wine Journalist, Wine Enthusiast
„Ein Weingut, das eine eigene Art der Landwirtschaft entwickelt — jenseits von bio oder biodynamisch. Gut Oggau öffnet Türen zu Dingen, die in keiner Schule unterrichtet werden. Und es ist ein Hinweis auf eine andere Art zu leben — ganz gleich, ob man mit Landwirtschaft etwas am Hut hat oder nicht.“
Marko Kovac · Mitbegründer, Karakterre
Freitag — Ankommen
Um sieben treffen wir uns am Tisch. Ein Glas, ein paar Worte, mehr braucht es zum Anfang nicht. Dann wird gekocht, was die Felder hergeben, und es wird spät.

Samstag — Hinaus
Früh. Die Pferde sind schon wach. Wir gehen in die Weingärten und du siehst, wie mit ihnen gearbeitet wird. Und dann bleibt Eduard stehen und erklärt, wie das alles zusammenhängt. Was im Boden passiert, lange bevor man oben etwas sieht. Warum eine Rebe auf Schotter anders wächst als auf Kalk. Wo die Erde aufhört und der Kosmos anfängt — und dass diese Grenze in Wahrheit nicht existiert.

Es ist der Moment, in dem die meisten aufhören, Fragen zu stellen, und einfach zuhören.

Mittags essen wir zwischen den Stöcken. Am Nachmittag führt Eduard durch das Gut und den Keller. Am Abend wieder der Tisch.
Sonntag — Loslassen
Ein langes Frühstück. Ein letzter Gang durch die Weingärten. Dann verkosten wir durch die ganze Familie — und plötzlich schmeckt man, wovon am Vortag die Rede war. Zum Abschied noch einmal Mittagessen.

Was bleibt
Keine Urkunde, kein Wissen zum Vorzeigen. Eher eine andere Geschwindigkeit. Ein Gespür dafür, wie ein Ort schmeckt. Und elf Menschen, die du vorher nicht gekannt hast.
Enthalten: Eduard, drei Tage lang. Alle Mahlzeiten von Freitagabend bis Sonntagmittag. Alle Weine und Getränke. Die Führung durch Gut und Keller. Die Verkostung durch die ganze Weinfamilie.
Übernachtung nicht inkludiert. Wir empfehlen: Taubenkobel in Schützen am Gebirge, Kirchenwirt in Rust, oder ein Zimmer in Oggau. Beide Häuser sind klein — buche früh.
Beide Termine sind auf zwölf Plätze begrenzt. Wenn sie voll sind: Schreib uns, und wir sagen dir Bescheid, sobald ein Platz frei wird.